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See-Bank-029

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Ob der momentanen Hitze bleiben mitunter nur virtuelle Spaziergänge.
Wie schön, dass uns Ute auf ihren Spaziergängen so gern mitnimmt.
Da sie Bänke am See liebt, dachte ich mir: das kannst Du beisteuern! ;o)

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Ich wünsche Euch einen augenscheinlich besonders schönen Tag! ☼

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Oder: Woran erkennst Du, dass Du dem Internet hoffnungslos verfallen bist?

1) Auf die Frage, wieviele Pole es gibt, antwortest Du mit „Drei: Nordpol, Südpol und Webpol!“.

2) Dich am Wochenende rund um die Uhr in irgendwelchen Threads zu beteiligen, nennst Du „Dates“.

3) Auf die Frage nach Deiner Kontoverbindung nennst Du den Namen Deines virtuellen Kiosks.

4) Jemanden zu lieben oder heiraten zu wollen, den Du nur rein virtuell kennst, findest Du völlig normal.

5) Eine internette Freundschaftliste bezeichnest Du als Dein soziales Umfeld.

6) Wenn Dir in einem persönlichen Gespräch irgendetwas nicht passt, schnauzt Du los mit Verweis auf das „Kreuz oben rechts“.

7) Im Falle längerer Server-Crashs

a) starrst Du völlig verzweifelt auf Deine Tastatur und heulst die F5-Taste an.

b) bekommst Du Schweißausbrüche und Wutanfälle.

c) kramst Du im Medizinschrank panisch nach Anti-Depressiva.

d) erschreckst Du Dich fast zu Tode, wenn Du siehst, dass es draußen nicht immer dunkel ist.

8) Reale Termine nimmst Du nur dann wahr, wenn

a) Du keinen Artikel veröffentlicht hast.

b) kein Artikel von jemand anderem veröffentlicht wurde.

c) es keinen Thread gibt, in dem Du meinst, gebraucht zu werden.

d) sich im Internet nichts als so genanntes „Date“ ergibt.

9) Die Realität hast Du völlig aus den Augen verloren, wenn Du

a) einem Kollegen an seiner Stamm-Pommes-Bude auflauerst und es Geschäftsessen nennst.

b) in den 40er Jahren geboren bist aber stoisch behauptest, „um die 40“ zu sein.

c) Filminhalte als bare Münze nimmst und sie in Artikeln als Dein Privatleben beschreibst.

d) überzeugt davon bist, dass es keiner merkt, wenn Du Dich im Internet mit uralten oder fremden Fotos präsentierst.

10) Eine Leistung zu vollbringen definiert sich für Dich darüber,

a) immer schneller neue Blogs samt Email-Adressen anlegen zu können. Dein Rekord liegt bei 11 Sekunden.

b) mindestens drei Blogger pro 24 Stunden durch Beleidigungen oder Verleumdungen zu brüskieren.

c) pro Woche mindestens einmal gesperrt zu werden.

11) Dass Du Dich bis auf die Knochen lächerlich machst merkst Du selbst dann nicht, wenn Du

a) vorgibst, Literatur-Professor zu sein aber nicht einmal annähernd die aktuelle Rechtschreibung beherrschst.

b) geklaute Texte einstellst und anderen dann erzählst, ihre (selbst geschriebenen) Texte seien scheiße.

c) Dir Neben-Blogs anlegst, um Dich selbst zu beposten, hochzujubeln und mit Dir selbst zu verabreden.

d) es toll findest, jeden Abend besoffen zu sein und Dein eigenes Fake als Drecksau bezeichnest.

12) Wenn Du für ein paar Tage nicht online sein kannst, glaubst Du, es vorher öffentlich beantragen zu müssen.

13) Ein Großteil Deines Urlaubs-Budgets geht dafür drauf, in Internet-Cafes zu sitzen, um online zu sein.

14) Nach Deinem Ausweis gefragt, legst Du einen Ausdruck Deines Internet-Profils vor.

15) Wenn Du Dir in der Bank nicht sicher bist, dass Dein Bar-Scheck gedeckt ist, malst Du als Unterschrift ein *lieblächelbettelflehhihi*.

16) Es macht Dich nicht einmal mehr stutzig, wenn Du Dir über das Internet und über Menschen, die Du real niemals treffen wollen würdest, dermaßen viele Gedanken machst, dass es Dich sogar dazu hinreißt, einen Artikel darüber zu schreiben.

Öhm …

Moment …

Ich muss weg!

© skriptum

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Meist fällt es mir nicht schwer, mittels gewisser Überraschungseffekte für Sprachlosigkeit zu sorgen. Auch liegt es mir fern, permanent öffentlich zu leiden oder ständig zu betonen, dass ich mir sooo viel Arbeit gemacht habe oder wiiiie schlecht es mir geht oder dass ich es ja ach sooo schwer habe oder … oder … oder …

Damit meine ich keinesfalls, dass es mich stört, wenn mal jemand veröffentlicht, dass es im Moment nicht allzu rund läuft und es ihm nicht so gut geht. Das ist völlig in Ordnung. Wer jedoch ständig am Heulen ist und um Mitleid bettelt, der geht mir ehrlich gesagt einfach nur auf den virtuellen Puffer!

Ich selbst versuche grundsätzlich, Zipperlein und schwerere Katastrophen mit Sprüchen zu überspielen. Für mich persönlich ist das motivierender, als gut sichtbar und demonstrativ ach so sehr zu „leiden“.  Andere Menschen habe meine Unpässlichkeiten üblicherweise nicht zu vertreten. Warum sollten sie es also ausbaden?

Für Ärzte kann das jedoch mitunter irritierend sein; zumindest wenn sie mich nicht kennen und Sprüche nicht entsprechend einordnen können. Schlau ist das also nicht unbedingt immer. Mir persönlich geht es jedoch automatisch besser und darauf kommt es doch wohl letztendlich an, nöch?!

Als ich nun kürzlich mit natürlich schwerstem Schulterleiden (klar doch! *räusper) eine Apotheke stürmte, eröffnete ich nach einem freundlichen „Guten Tag“ das weitere Gespräch mit der Bitte:

„Ich hätte gern entweder eine neue Schulter oder hilfsweise eine Tube Vol*taren.“

Frau Apotheke stutzte, jedoch nur ganz kurz, grinste sich dann eins und meinte

„Aufgrund des Zeitfaktors schlage ich vor, dass wir uns zunächst auf die Salbe einigen!“

Cool! Danke für den Lacher! SO mag ich das! ;o)

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Die liebe Andrea, die ab sofort HIER zu finden ist, hat ein Stöckchen zur freien Verwendung durch jeden Interessenten in die Luft geworfen, das ich sehr interessant finde. Klar, dass ich es gern beantworte:

Wie findest Du Blogs im Internet?

Blogs finde ich beispielsweise über Abonnements für bestimmte Tags, die ich über das Dashboard eingerichtet habe. Die Ergebnisse der Funktionen „Tag-Surfer“ und „Blog Surfer“ erscheinen dann über „Readomattic“. Dort werden mir alle Beiträge angezeigt, die mich per Schlagwort interessiert. Außerdem erscheinen dort alle neuen Beiträge der von mir bereits abonnierten Blogs. Wenn Themen kommentiert werden, sehe ich mir auch oft die Blogs der Kommentierenden an, was bei Interesse und entsprechender Neugierde auf Weiteres ebenfalls zu Abonnements führen kann. Gleiches gilt natürlich für Blogger, die auf meinen beiden Blogs kommentieren. Auf diese Weise hat sich mittlerweile eine ganz beachtliche Auswahl an Blogs ergeben, die ich regelmäßig lese.

Welche Blogs liest Du, welche abonnierst zw. bookmarkst Du?

Ich lese Blogs, auf denen ich erkennen kann, dass es sich um einen ehrlichen Menschen mit allen Stärken und Schwächen handelt, der dort schreibt. Blogs, auf denen Selbstgemachtes, Persönliches und für mich „Greifbares“ zu sehen und zu lesen ist. Das ist mir wesentlich angenehmer, als ständiges Blabla, Selbstbeweihräuchern und das Fischen nach Komplimenten für eigentliche Selbstverständlichkeiten resp. Normalitäten. Letzteres lese ich zwar über „Readomattic“ mitunter auch, allerdings eher mit einem teilweise sogar schon leicht mitleidigen Lächeln. Dort treibt mich nichts zum kommentieren. Gleiches gilt für Blogs, auf denen zwar ständig Themen erscheinen, allerdings kaum mal etwas tatsächlich Neues. Auch die Kommentare selbst können dazu führen, bestimmte Blogs nicht mehr zu lesen: Ich bin nicht der Typ, der stoisch Tag für Tag für Tag wiederholt „Oh, wie toll“, „Oh, wie mutig“ oder „Oh, wie schön!“. Mag sein, dass mein Anspruch mitunter etwas zu hoch ist, aber so tief möchte ich ihn nun wirklich nicht sehen. Manche Blogs samt ständiger „Themen“ geben aber einfach nicht mehr her und dann verzichte ich gern auf eigene Beteiligung. Irgendwann unterbleibt dann das Lesen automatisch.

Wo kommentierst Du? Was bringt Dich dazu, regelmäßig zu kommentieren?

Ich kommentiere abwechslungsreiche Geschichten die das Leben schreibt, lustige Begebenheiten und schöne oder witzige (eigene oder mit Quellenangabe versehene) Fotos genauso wie harmonische bis freche Lyrik. Wichtig sind mir die Natürlichkeit und der Abwechslungsreichtum eines Blogs und des Bloggers (m/w). Dazu gehört es zwangsläufig, dass das (reale) Leben des Bloggers mehr, als nur Balkon- und Arztbesuche nebst dem Weg zu Letzterem hergibt. Ich kommentiere, wenn ich ehrliche Texte lese. Meint: Wenn jemand frei Schnauze schreibt, Freud und Leid ohne jedes Kalkül teilt und einfach Mensch ist. Ich selbst sehe Themen auf meinem Blog als Einladung zum Kommentieren. Insofern ist es für mich (nicht nur) ein Gebot der Höflichkeit, jeden Kommentar zu beantworten. Auch wenn das mitunter ab und zu ein paar Tage (oder noch länger; jahaa ich schäme mich! *g) dauert. Die wenigen Blogs, auf denen (mitunter gezielt >) meine Kommentare ignoriert werden, meide ich zukünftig. Da schließe ich mich Andrea inhaltlich voll und ganz an. Zum einen ist das für mich ein klares Zeichen, dass meine Worte nicht erwünscht sind und zum anderen empfinde ich sowas als sehr unhöflich. Wenn ich mich geduldet fühle, bin ich grundsätzlich sofort weg. Dadurch entsteht jedoch keine Lücke, weil es genügend Menschen (real und virtuell) gibt, bei denen ich mich sehr willkommen fühle. Und dort kommentiere ich gern!

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Viel Spaß für alle, die gern mitstöckseln möchten! ;o)

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Dödel as Dödel can

 

Vorwort:

Liebe Suchbegriffe-in-die-Suchmaschine-Schmeißer und -Zuordner, jetzt bekommt Ihr alles was Ihr braucht. Ich gebe Euch den Rest; versprochen!

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Mal wieder erhielt ich eine Mail, in der mir eine Penisverlängerung angeboten wurde. Mal wieder mehrfach. Natürlich mit identischem Betreff. Natürlich mit identischem Inhalt. Natürlich mit durchaus als variabel zu bezeichnenden Absendern.

Bisher habe ich diesen Mist nie gelesen. Und auch heute litt ich nicht an durch nichts zu bewältigender Langeweile. Dennoch habe ich es mir mal angetan. Ich las die Mail:

    “Hallo und guten Tag,

Hi! Wie geht’s denn so?

    die Untersuchung eines der grössten Kondomherstellers hat ergeben, dass 78 % aller Frauen mit der Penisgrösse ihres Partners nicht zufrieden sind!

Nein, wie grausam! 78 %? In echt?

    Viele Frauen schweigen… aber Grösse spielt halt doch eine entscheidende Rolle.

Ich und schweigen? Ja klar! Aber nur wenn ich den Mund voll habe. Mit Essen versteht sich!

    VERGRÖSSERN SIE IHREN PENIS 3 BIS 5 ZENTIMETERMEHR LÄNGEMEHR DICKE• Keine Operation, keine Pillen, keine Geräte.
    • Von den Naturvölkern seit Jahrhunderten erfolgreich angewandt.
    • In 60 Tagen ein grösserer Penis!….es funktioniert wirklich!
    • Keine Hemmungen mehr in der Gemeinschafts-Dusche/Sauna.
    • Mehr Selbstvertrauen beim Sex und in der Partnerschaft.
    • Mehr Männlichkeit in der Hose.
    • Mehr Erfolg bei Frauen.

Bei 3 bis 5 Zentimetern Vergrößerung hätte ich exakt drei bis fünf Zentimeter Penis, die ich gar nicht will! Hemmungen hatte ich im Grunde noch nie und (mehr …)

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Heute sind es genau zwei Jahre, die ich hier mit vielen von Euch genossen habe. Kontakte sind entstanden, haben sich entwickelt und manche sind wieder eingeschlafen. Bekanntschaften blieben virtuell oder wurden real. Freundschaften wurden geschlossen oder beendet. Eben alles fast so, wie im „richtigen Leben“ ;o) Allen Tags-, Beitrags- und Kommentar-Mengen-Bemeckerern zum Trotz: So schlimm war es doch gar nicht, oder?:

Etwas häufiger als durchschnittlich alle zwei Tage gab es hier ein weiteres Thema zu lesen, das mit ca. 7,5 Kommentaren reflektiert und dem Pool mit ungefähr 13 Tags hinzugefügt wurde. Wie gesagt: Durchschnittlich. Es gab ruhigere und turbulentere Zeiten und Themen. Diese hatten in zwei Jahren immerhin über 800.000 Zugriffe zur Folge. So schlimm kann es also nicht gewesen sein, hm?

Danke an dieser Stelle auch für Eure Geduld, wenn ich mal wieder Tage oder sogar Wochen brauchte, um alle Kommentare zu beantworten. Themen sind immer mal wieder vordatiert. Da ich mitunter zwischendurch einige Zeit gänzlich von der Bildfläche verschwunden bin, obgleich auf diesem Blog immer etwas Neues erscheint, kann eine Antwort somit durchaus mal auf sich warten lassen. Aber sie kommt, wenn auch manchmal spät.

Spamer(n)/Stalker(n)/Fake(s) sei(en) versichert, dass ich auch in Zukunft schneller löschen kann, als Du (Ihr) schreib(s)t. Stellvertretend gilt natürlich auch LH Systems [was die IPs, nicht die URLs ergaben] ein besonderer Dank für die kontinuierliche Duldung des Missbrauchs ihrer Leitung für diese Zwecke.

Positiver Schlusskontakt? Kein Problem: Ich freue mich darauf, weiterhin mit allen über dem vorherigen Absatz aufgeführten Besuchern dieses Blogs umzugehen. Werdet ruhig weiter „zugrifflich“; ich kann das ab! ;o)

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