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Posts Tagged ‘Wert’

Ich weiß nicht, ob diese Geschichte schon jemals niedergeschrieben wurde. Ich weiß auch nicht, wer sie sich ursprünglich ausgedacht hat oder ob sie sogar stimmt. Die damals genannten Namen weiß ich auch nicht mehr, also habe ich mir welche ausgedacht. Ich erinnere mich nur, dass mir diese Geschichte in jüngstem Kindesalter von meiner Großmutter erzählt wurde. Da ich mich bis heute daran erinnert, erzähle ich sie Euch am heutigen Tage aus meiner Erinnerung.

 

Vor vielen Jahren lebte ein junges Paar. Ihre Namen waren Elisa und Hans. Sie waren sehr arm und hatten es schwer, regelmäßig etwas zum Essen zu finden. Ihre Kleider waren längst zerschlissen. Wenn ihnen kalt war, wärmten sie sich gegenseitig. Wenn sie hungrig waren, sangen sie sich gegenseitig vor oder erzählten Geschichten, um sich abzulenken.

Alles was die beiden sich bewahrten, war ihre tiefe Liebe zueinander. Sie hatten sich und das konnte ihnen niemand nehmen. Hans liebte besonders Elisas langes Haar und Elisa freute sich darüber, dass Hans glücklich über seine einzige Habe war: Eine alte Taschenuhr, an der längst die Kette fehlte, die er jedoch stets in Ehren hielt.

Als die Weihnacht nahte überlegte jeder für sich, womit er dem geliebten Menschen eine Freude bereiten könnte. Beide hatten allerdings kein Geld, um ein Geschenk zu kaufen. Hans entschloss sich, für seine Elisa einen wunderschönen Kamm zu erwerben, um ihr langes Haar kämmen zu können. Damit er das Geschenk bezahlen zu konnte, verkaufte er seine Taschenuhr.

Elisa wollte ihrem Hans ebenfalls eine Freude bereiten. Um ihm wenigstens eine Angst zu nehmen, kaufte sie ihm eine wunderschöne Kette für seine Taschenuhr, auf dass er sie niemals verlieren möge. Damit sie das Geschenk für ihren Hans bezahlen konnte, ließ sie sich ihr langes Haar abschneiden und verkaufte es …

Spötter mögen sagen „Das hat man davon, wenn man sich für jemanden von seinem Wertvollsten trennt“. Für mich ist diese Geschichte der Inbegriff der Weihnacht. Es kommt nicht darauf an, wie viel etwas kostet oder in welcher Menge es verschenkt wird. Der Gedanke zählt und die Liebe, die in einer jeden Gabe steckt. Und die Wertvollste aller Gaben ist und bleibt doch, Zeit füreinander zu haben und sie friedlich miteinander zu erleben.

Ich wünsche uns allen schöne Weihnachtstage und Zeit, um sie mit den liebsten Menschen zu erleben. Natürlich nicht nur aber insbesondere an den Weihnachtstagen.

Frohe Weihnachten!

~

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Sinnlos spielst du Krieg
und meinst den Sieg zu führen.

Achtlos tötest du Wert
und lebst deine Nichtigkeit.

Wortlos zerbreche ich deine Träume
und lächel leise.

© skriptum

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… mit dem Blogroll?

Bisher habe ich es immer so gemacht, dass ich ein Blog aufgenommen habe, wenn ich

a) dort lustige, wichtige oder in sonstiger Weise interessante Beiträge (und Kommentare) lesen konnte

b) mir der Blog-Betreiber (m/w) in irgendeiner Weise sympathisch war bzw. natürlich ist

c) gesehen habe, dass sich ein (wie auch immer gearteter) Austausch entwickelt oder eben Bestand hat

Ob ich jemanden verlinken darf habe ich bisher nie vorher gefragt. Allein schon, weil ich es als eine Art Anerkennung empfinde, auf anderen Blogs meine(n) Namen im Blogroll lesen zu dürfen. Den gleichen Wert hat es, wenn jemand seine(n) Namen in meinem Blogroll findet. Wobei die Unterscheidung zwischen „LiebLinks“ und „NochLinks“ keine Wertung darstellen soll, sondern tendenziell eher der Übersichtlichkeit dient.

Umgekehrt ist es das eine oder andere Mal schon passiert, dass ich jemanden aus dem Blogroll entfernt habe. Ja, das darf üblicherweise gern als das Gegenteil von Anerkennung gedeutet werden. Anderenfalls gäbe es keinen Grund, jemanden zu „entfernen“. Doch halt, einen: Wenn auf einem Blog über sehr lange Zeit rein gar nichts mehr passiert und es auch auf anderer Ebene keinerlei Kontakt gibt.

Ab und zu bekomme ich Emails in denen ich gefragt werde, ob mein(e) Blog(s) im Blogroll verlinkt werden dürfen. Bisher hatte ich damit nie ein Problem, frage mich allerdings jedes Mal, ob es nicht tatsächlich höflicher wäre, wenn auch ich vorher fragen würde.

Wie haltet Ihr das?

P.S. Sollte sich jemand in meinem Blogroll finden, der seinen Namen dort nicht lesen möchte, bitte ich unkompliziert um Nachricht. Danke!

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Egal wie aufgeräumt eine Wohnung oder ein Mensch auch sein mag: Üblicherweise befindet sich in seinem Besitz immer etwas, mit dem kein anderer etwas anfangen könnte. Und vermutlich auch nicht wollen würde. Doch egal wie wertlos diese Gegenstände auch sein mögen: Nie käme man auf die Idee, sich von ihnen zu trennen. Und zwar aus dem simplen Grund, weil entweder das Herz oder wichtige Erinnerungen daran hängen.

Ich war nie ein Jäger; ein Sammler aber durchaus. Wenn mir etwas wichtig ist oder zumindest war, bewahre ich das. Egal was es ist. Es muss keinen materiellen Wert haben, ich möchte es einfach nur haben. Eben bewahren. Manchmal denke ich, dass ich viel zu viel „Unnötiges“ sammle. Bitte überzeugt mich vom Gegenteil! Nein, nein, ich möchte keine Bestätigung, dass das was gleich kommt doch schön ist und ich es ruhig aufheben soll. Das tue ich sowieso. Ich möchte sehen, womit Ihr Eure Leben verschönt, selbst wenn es niemand außer Euch als wert_voll empfindet. Nur, damit ich mich nicht mehr so alleine fühle! ;)

Die frei interpretierbaren Regeln lauten dieses Mal wie folgt: Zeigt oder beschreibt Gegenstände, von denen Ihr wisst, dass sie Euch persönlich wichtig sind; aber eben (fast) nur Euch. Dabei spielt es keinerlei Rolle, ob sie noch zu gebrauchen sind oder jemals einen Sinn hatten. Das Einzige was zählt ist, dass sie Euch wichtig sind. Egal warum. Die Anzahl überlasse ich Euch. Ob mit oder ohne Foto oder nur als Foto spielt dabei auch keine Rolle. Wobei natürlich ein Foto gemeinsam mit einer kleinen Erklärung am deutlichsten zeigen kann, was gemeint ist und warum. Aber wie gesagt: Jeder (m/w) so, wie er möchte!

Okay, ich fange dann mal wieder an:

***

Geschredderte DM

Ja, ich will die Deutsche Mark zurück! Mit Einführung des Euros fing m. E. der Untergang an. Zumindest unter anderem. Damals schenkte mir ein Mitarbeiter der Landeszentralbank diesen Packen geschredderter DM-Scheine. Ich weiß nicht mehr genau, ob es sich um 10.000 oder 100.000 DM handelt. Allerdings habe ich auch nicht vor, sie je wieder zusammen zu setzen! ;)

Titan-Implantat

Eines meiner schmerzlichsten aber letztendlich auch interessantesten Erlebnisse war der Bruch meines Handgelenks, und zwar zu recht ungewöhnlichen „Konditionen“. Letzteres ist hier jetzt aber egal. Eingipsen reichte nicht, verdrahten reichte nicht, es musste die ganz harte Nummer sein: Das Einsetzen eines Titan-Implantats. Mit 10 Schrauben wurde das T an den beiden Knochen-Enden befestigt. Die folgenden Monate waren recht „kompliziert“ aber auch sehr lehrreich. Und darauf kommt es doch letztendlich an?! Das aufgehobene Implantat (nach einem Jahr kam es wieder raus) ist also so eine Art Mahnmal mit Erinnerungswert.

Alte Jeans-Jacke

Kaum jemand hebt eine Jeans-Jacke auf, wenn sie nicht mehr passt. Diese habe ich zuletzt vor gut 30 Jahren getragen. Warum ich mich nicht von ihr trenne ist ganz einfach: Es befinden sich ungezählte Unterschriften darauf. Von „no names“ bis zu sog. Promis ist alles vertreten. Was auf der Vorderseite auf den Brusttaschen steht, zeige ich lieber nicht. Aber die Rückseite dürft Ihr gern sehen:

300 Kaffeebecher

Ich weiß nicht, wer von Euch sich noch an die „Wölkchen“ erinnert. Zur Erinnerung (das zählt aber nicht zu diesem Stöckchen):

 Es gab sie als Tassen, Kissen, Bettwäsche, T-Shirts, Turnschuhe und was weiß ich noch alles. Überall wohin man sah waren Wölkchen. Irgendwann bekam ich ein Tee-Service und je zwei Kaffee-Becher mit Wölkchen in Blau/Weiß bzw. Rosa/Weiß. Damit fing alles an. Heute habe ich zwar noch drei Tee-Service’ (allerdings nicht mehr das mit Wölkchen) aber von den Wölkchen-Kaffeebechern leider gar keinen mehr. Dafür habe ich mittlerweile weltweit an die 300 Kaffee-Becher gesammelt. Außer auf Trinidad und Tobago. Da habe ich es völlig vergessen. Ein Grund, um dort nochmal hinzufliegen. Nachdem meine Schrank-Kapazitäten aufgebraucht waren, fing ich an, explizit für Kaffeebecher Regale aufzuhängen. Jetzt sind damit also nicht nur die Schränke voll, sondern die Wände auch noch! ;) Hier eine kleine Auswahl:

Ein Zapfen

Dass man sich Urlaubs-Erinnerungen mitbringt ist normal. Manchmal haben diese allerdings einen ganz besonderen Wert. Diesen Zapfen brachte ich mir aus dem Yosemite National Park mit. Wer diesen Park kennt, kann sich nun schon denken, dass dieses Teil womöglich etwas größer ist, als es Zapfen üblicherweise sind. Wie groß genau dürft Ihr alle gern raten: Bitte nur in ganzen Zentimetern! ;)

***

Gerade bei dem Stöckchen „Das erste Mal“ war ich begeistert davon, auf wie pfiffige Weise das Stöckchen auf zahlreichen Blogs immer wieder in leicht modifizierter Form geschnitzt wurde. „Regeln“ sollen hier also nur ein möglicher Wegweiser sein, nicht jedoch eine Festschreibung, wie das Stöckchen genau ausgeführt werden „muss“. Ich lasse mich lieber wieder so angenehm überraschen, wie beim letzten Mal! ;o)

Und wie beim letzten Mal hoffe ich, dass Ihr mich über TrackPingDinger (hilfsweise mit einem kleinen Kommentar) wissen lasst, dass Ihr das Stöckchen gefangen habt. Ich danke ertunlichst ;) und wünsche uns allen einfach rrrrichtig viel Spaß!

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Der ESC = Eurovision Song Contest verkommt nach meinem Gefühl immer mehr zum Geld- und Macht-Gerangel zugunsten derer, die es sich eben finanziell leisten können, daran teilzunehmen. Er mutiert immer mehr zur Farce. Für mich hat das längst nichts mehr mit einem fairen Wettbewerb zu tun, für den sich die einzelnen Nationen durch Leistung qualifizieren müssen, um dann objektiv bewertet zu werden. Wer zahlt darf mitmachen. Unabhängig davon, was er geleistet hat. Um das zu gewährleisten, wird immer wieder an den Teilnahme-Bedingungen herum geschraubt. So lange bis es eben passt. Einstmals galt

Quelle:: „Die letztplatzierten Teilnehmer mussten ein Jahr aussetzen, waren aber im Folgejahr a priori berechtigt teilzunehmen. Diese Regel wurde mehrmals leicht modifiziert. 1996 wurde beschlossen, dass die vier Mitglieder, welche den größten Anteil des EBU-Etats tragen, für die Teilnahme gesetzt sind. Begründet war dies dadurch, dass der deutsche Beitrag 1996 bei einer internen Juryvorauswahl ausgeschieden war. Die finanzstarken Mitgliedsländer sollten nicht auf Dauer der Veranstaltung fernbleiben. Seither sind Deutschland, Frankreich, das Vereinigte Königreich sowie Spanien gesetzt, Italien ereilte bei einer Rückkehr das gleiche Schicksal. Diese Ländergruppe wird als Große Fünf (englisch Big Five) bezeichnet.“

Und daraus folgte außerdem:

Quelle:: „Der 41. Eurovision Song Contest fand am 18. Mai des Jahres 1996 im Spektrum in Norwegens Hauptstadt Oslo statt […] Da es insgesamt 30 Anmeldungen für den Contest gegeben hatte, sagte sich die Europäische Rundfunkunion vom bisherigen Qualifikationssystem – die letztplatzierten Länder des Vorjahres dürfen nicht am darauffolgenden Wettbewerb teilnehmen – los und führte eine interne Qualifikationsrunde ein, in der sich alle Länder außer Gastgeber Norwegen […] qualifizieren mussten. Da im Finale wie im Vorjahr nur 23 Länder antreten durften, mussten sich also sieben Länder vom Grand-Prix 1996 verabschieden.

Dabei traf es Ungarn, Dänemark, Mazedonien, Russland, Israel, Rumänien und auch Deutschland, wobei es bei Deutschland, Ungarn und Russland sowieso nur eine zweite Chance der Qualifikation darstellte. Diese Länder belegten beim letzten Eurovision Song Contest nämlich nur die hinteren Ränge. […] Vor allem in Deutschland reagierte man mit Zorn [***] auf die gescheiterte Qualifikation des Münchener Friseurs Leon und seinem von Hanne Haller komponierten Lied Planet of blue. Auch auf Reaktion darauf weigerte sich die ARD, den Wettbewerb auszustrahlen und verschob ihn auf den NDR, der in diesem Jahr auch erstmals für die Deutsche Vorentscheidung zuständig war.

Um die langfristige Teilnahme der großen Geldgeber (Spanien, Großbritannien, Frankreich und Deutschland) und so das Überleben des Contests zu sichern, wurde diesen Ländern ab dem nächsten Jahr der Status Big-4 zuerkannt. Diese Länder waren also – unabhängig von ihrer Vorjahresplatzierung – immer direkt für das Finale qualifiziert.
Nach der massiven Kritik wurde für das nächste Jahr der Qualifikationsmodus geändert. Nun wurde für jedes Land die Durchschnittspunktzahl der letzten vier (für die Wettbewerbe nach 1997 fünf) Jahre berechnet. Die Länder mit dem geringsten Wert mussten ein Jahr pausieren, waren aber im darauffolgenden Jahr direkt qualifiziert.“

[***]Zorn? Worüber? Wem gegenüber? Die Anderen sind böse weil die eigene Leistung einfach zu schlecht ist? Super! Sehr pfiffig! Ja ne, echt jetzt!

Übrigens handelte es sich bei dem fraglichen Beitrag um diesen hier:

Kann man toll finden; muss man aber zum Glück nicht.

Dass Länder, die sich ihre Teilnahme durch Leistung fair verdienen, tendenziell verschnupft auf die Nationen reflektieren, die im Zweifel mit jedem Scheiß antreten können, weil sie ja schließlich die Kohle haben, um sich ins Finale einzukaufen, kann ich durchaus verstehen:

Nur mal ein Jahr zurück gedacht war die Verschnupfung gegen Deutschland m. E. recht deutlich zu spüren. Eine Stripperin als Rahmenprogramm zuzulassen und sich dann prüde darüber zu echauffieren, dass die weltweit als Edel-Stripperin aner- und bekannte Dame sich ausziehen will, ist für meinen Geschmack durchaus als fragwürdig zu bezeichnen. Da hat es auf der Eurovisionären Bühne schon ganz andere Stripp-Vorlagen gegeben; die kamen nur gleich nahezu nackt und zogen sich nicht erst auf der Bühne aus. Auch dass explizit die No Angels technisch so desastriert wurden, bis ihre Stimmen kaum noch zu hören waren, könnte man durchaus gewillt sein, als negative Manipulation auszulegen.

Ist das die Quittung dafür, dass u. a. Deutschland keine Leistung zu bringen braucht, weil ja genügend Kohle von den GEZ-Gebühren missbraucht wird, um mitspielen zu dürfen? Frei nach dem Motto: Wer zahlt darf mitmachen; wer nicht zahlt muss Leistung bringen? Ganz ehrlich? Dann lieber Doping im Hochleistungssport. Das hat wenigstens trotz allem noch IRGENDwas mit reellem Wettbewerb zu tun. Denn immerhin die Qualifikation muss sauber sein.

Von all dem einmal abgesehen: Lena Meyer-Landrut hat was. Sie ist jung, frech und ihr Charme irgendwie unwiderstehlich. Ihre Sprüche sind teilweise so herzerweichend naiv, dass sie fast schon wieder richtig gut sind. Der Titel „Satellit“ ist zwar thematisch in höheren Sphären angesiedelt, als der 1996 bereits vor der Teilnahme gescheiterte Titel „Planet of blue“, ob sich die kleine Maus jedoch körperlich auf der riesigen ESC-Bühne ausreichend präsentieren kann, wage ich leider zu bezweifeln. Es sei denn, Herr Raab stellt ihr noch ein monströses Rahmenprogramm in den Rücken. Auch stimmlich würde ich sie nicht unbedingt als gewaltig bezeichnen aber ihre Persönlichkeit zeigt durchaus Präsenz. Sofern man sie lässt:

Fazit: 1996 ist bereits allein die Teilnahme Deutschlands in Oslo gescheitert, weil sich der gewählte Beitrag gar nicht erst qualifizieren konnte. Das wurde mittlerweile dahingehend „modifiziert“, dass es nicht mehr um Qualität geht, sondern darum, sich einfach in den „Wettbewerb“ einzukaufen. Leistung ist also gar nicht mehr erforderlich; Deutschland darf sowieso mitmachen. Mit Lena könnte jedoch durchaus so etwas wie Qualität an den Start gehen. Und allen Unkenrufen zum Trotz birgt sie einen unschlagbaren Joker: Sie kommt aus Hannover. Das kann also gar nicht schief gehen! ;o)

Ich drücke Lena Meyer-Landrut jedenfalls die Daumen …

Ihr persönlich! Nicht Deutschland.

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Aber eben nur fast. Hmm …

Davon abgesehen, dass mein Name unvollständig und meine Anschrift fehlerhaft geschrieben ist, mein Urgroßvater (angeblich der Erblasser; der tatsächliche Erblasser ist allerdings laut Chronik über sechs Ecken und Kanten ein Großvater väterlicherseits) und mein Großvater (irgendein anderer) Geschwister gewesen sein sollen, der Name meines Vaters nicht richtig geschrieben ist und das Schreiben des Nachlasspflegers von sonstigen Falschdarstellungen, Rechtschreib- oder bestenfalls Tippfehlern nur so wimmeln, zumindest wenn die angefügten Unterlagen wenigstens stimmen, habe ich ein Grundstück im Wert von 235.000 Euro geerbt. Es liegt ca. 80 Kilometer hinter Dresden; also gefühlt kurz vorm Abknicken der Erdplatte.

Soweit so gut. Manchmal stehe ich ja darauf, ganz für mich allein zu sein. Solange es nicht in gefühlte Einsamkeit (wie fühlt sich das eigentlich an?) abgleitet, habe ich damit kein Problem. Ich könnte jetzt also die Erbschaft annehmen; mache ich aber nicht. Warum? Nun ja: Nach Internetrecherche sieht es so aus, dass in den vergangenen ca. fünf Jahren mächtig geklüngelt und geschoben wurde: Ein vormaliger, positiver Wert von 1,9 Millionen hat sich blitzschnell in irgendwas zwischen Luft und Wohlgefallen aufgelöst und ein riesiges Haus, in dem ein Hotel nebst Restauration bis vor nicht allzu langer Zeit unter der maßgeblichen Adresse betrieben wurde, ist einfach weg. Letztendlich verbleibt ein zu erbendes Grundstück, auf dem alle Schulden lasten. Dieses Grundstück war allerdings bis vor einiger Zeit ca. fünfmal so groß. Möglicherweise steht das Haus auf einem anderen Teil des zuvor zu diesem Erbe gehörenden Grundstücks, so dass das jetzt als Erbschaft angebotene, völlig überschuldete Rest-Grundstück mit dem Haus nichts (mehr) zu tun hat. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Nachdem also alle vor und bis nach Ableben meines Wieviel_Ur_und_Ecken_auch_immer-Großvaters, von dessen Existenz ich nichts ahnte, geschweige denn wusste, vorhandenen Werte vertickt oder auf sonstige, recht sonderbar erscheinende Weise verschwunden sind (glaubt hier außer mir noch jemand ab sofort an Außerirdische, die Gegenstände wie Immobilien und Ländereien einfach ins All beamen?), wird ein(e) Blöde(r) gesucht, der/die das verbleibende Erbe übernimmt und dem Freistaat Sachsen abnimmt. Allerdings nur den Teil, auf den sämtliche Schulden gekarrt wurden und den bisher verständlicherweise keiner wollte. Denn 235.000 Euro sehen nun einmal immer nur so gut aus, wie die Zahl der Minusse, die davor stehen. Und vor diesem Betrag steht mir genau eines zuviel. Tja, Pech gehabt: Fünf Jahre früher und wir hätten zumindest verhandeln können. Aber da waren die Bedingungen ja auch noch andere, nöch?!

Und ich dachte immer, ein Erbe kann man nur ganz oder gar nicht annehmen. Dass die Werte von wem oder was auch immer an- bzw. übernommen oder verschoben, für die Schulden aber ein Blöder gesucht werden kann, wusste ich nicht. Ich Dummerchen, ich. Man lernt eben doch nie aus … ;o)

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Frauschaft

 

Der Wert einer Freundschaft zwischen Frauen

definiert sich spätestens in dem Moment,

wenn ein Mann ins Spiel kommt.

 

© skriptum

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