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Posts Tagged ‘Widerstand’

 

Nach offiziellen Medienberichten greift die Verwendung von Botox nun nicht mehr nur in so genannten Promi-Kreisen um sich, sondern wird mittlerweile auch im Tierreich immer eifriger eingesetzt. Wie das Veterinäramt für Tierschutz und Prävention (VfTuP) berichtete, stoßen derlei Machenschaften in der medizinischen Fachwelt auf massiven Widerstand.

Das in Karnickelhusen ansässige Institut VfTuP wird vertreten durch Herrn Prof. Dr. Dr. vet. Bamsterhacke. Dieser war viele Jahre in diversen zoologischen Einrichtungen als Leitender Veterinär tätig und beobachtet die aktuellen Entwicklungen ebenfalls mit größtem Entsetzen. Seiner Ansicht nach

wird hier zulasten wehrloser Lebewesen ein
Schönheitskult betrieben, der weder  jetzt
noch in Zukunft zu rechtfertigen sein wird!

Davon abgesehen ist es höchst umstritten, ob derartige operative Eingriffe die Paarungsbereitschaft der jeweiligen Männchen realistisch betrachtet, also nachweislich, steigern. Aber selbst dann dürfte bei Weibchen der Einsatz so genannter dekorativer Chirurgie, beispielsweise durch die Unterspritzung einzelner Körperpartien mit Botox, sehr fragwürdig bleiben.

All diesen Ausführungen kann ich mich ehrlich gesagt nur heftig anschließen. Wenn sich Menschen freiwillig verstümmeln, beispielsweise durch Piercings im Gesicht und aufgepumpte Pobacken, Hupen oder Lippen, dann ist es ihre Sache. Aber Tieren derartiges anzutun, geht echt zu weit:

 

 

Keine Angst: Alles nur Spaß! ;o)

 

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Ein fast 10 Jahre alter Text von mir, der auf erschreckende Weise von Jahr zu Jahr aktueller zu werden scheint …

~~~ 

Nun ist sie beerdigt … Die Lütte, die offensichtlich nicht die geringste Chance bekam, erwachsen zu werden. Nicht nur ihre Seele wurde ihr geraubt, nein, nicht einmal ihr Leben war ihr weiterhin vergönnt … Julia, gerade mal neun Jahre alt … Verbrannt in einem Wald gefunden … Gibt es noch Schlimmeres?

Wenn ich mich richtig erinnere, war es die Gruppe PUR, die einen Titel rausgebracht hat, in dem immer wieder die Textzeile vorkam „Kinder sind tabu!“ Ich finde es sehr erschreckend, dass manche Menschen nur in der Lage sind, ihr eigenes Glück (oder das, was sie als solches bezeichnen) zu finden, wenn sie anderen Menschen Gewalt antun oder sich mit Gewalt verschaffen, was sie freiwillig – zumindest SO – nicht bekommen würden. Wobei seelische Gewalt manchmal noch schlimmer sein kann, als körperliche …

Schlimm genug, dass es Gewalt in der Ehe gibt und das Opfer noch lang und breit beweispflichtig ist. Nicht nur die Demütigung, körperlicher Gewalt ausgesetzt gewesen zu sein … nein, es muss auch noch die Demütigung oben drauf, das alles auch noch beweisen zu sollen. Klar, dass da einige den Weg des geringsten Widerstandes wählen und lieber gar nichts sagen. Traurig, dass so viele Menschen es mitbekommen und dennoch nichts tun. Denn: Verheerend, dass die Gewalttäter völlig unbehelligt weiter zerstören können … Seelen, Körper, Glauben, Menschen.

Doch was dieses Thema angeht, handelt es sich um erwachsene Menschen. Menschen, die inzwischen zumindest gelernt haben können, sich – auch körperlich – zu verteidigen. Menschen, die im Laufe ihres Lebens gelernt haben können, auf andere zuzugehen und um Hilfe zu bitten. Menschen, die Konsequenzen ziehen können, wenn sie es nur wirklich wollen.

Doch was ist mit den Kindern? Welche Chance haben sie? Welche Chance geben wir ihnen? Gehen wir auf ein Kind zu und fragen einfach mal, ob es ihm gut geht; alles okay ist, wenn wir es traurig auf einer Parkbank sitzen sehen? Nö, ist ja nicht unseres, die Eltern werden sich schon darum kümmern … Werden sie? Können sie? WISSEN sie, wo ihr Kind gerade steckt? Ist es nicht Aufgabe eines jeden Erwachsenen, die Augen offen zu halten und im Zweifel einfach mal Flagge zu zeigen, um zu signalisieren, dass die Kleinen nicht alleine sind – wo auch immer sie sind? Dass sie Hilfe bekommen wenn sie sie brauchen? Darf man nur eigene Kinder in den Arm nehmen, wenn sie weinen? Und ich meine damit NICHT die Legalisierung des Handelns vom „bösen Onkel mit bunten Bonbons in der Tasche“; ich meine erwachsene Menschen!

Nun stellt sich unser Bundeskanzler hin und fordert, dass Männer, die durch sexuellen Missbrauch an kleinen Mädchen aufgefallen sind, für immer eingesperrt werden … Irrtum Herr Bundeskanzler – sorry, denn es handelt sich nicht nur um Männer; es gibt auch Frauen dieses Kalibers. Und nochmal sorry, denn es handelt sich nicht nur um kleine Mädchen, die dieses Schicksal erleiden; es gibt auch kleine Jungs die keine Chance haben, einem solchen Elend zu entgehen!

In der Basis, Herr Bundeskanzler, dickes BRAVO! Endlich traut sich jemand, das auszusprechen, was sich so viele sehnlichst wünschen. Losgelöst davon, welchen Hintergrund diese Forderung hat – reine Wahlpropaganda oder ehrliches Bedürfnis (immerhin ist seine Stieftochter ja auch nicht viel älter als Julia), sie hat eine Diskussion entfacht, die doch wohl mehr als überfällig war! Und dass sich ausgerechnet führende Institutionen zum Opferschutz hinstellen und „igitt-igitt“ brüllen zu dieser Forderung, finde ich so schlecht, dass ich es nicht einmal weiter kommentieren möchte. Manchmal ist es besser, einfach gar nichts zu sagen. Gar nichts zu tun hingegen, kann so schlimme Folgen haben, dass es im Zweifel nie wieder gut zu machen ist.

Ihr Menschen, die ihr meint – aus welchen wirren Beweggründen auch immer – das Recht zu haben, Euch an wesentlich schwächeren zu vergreifen (egal ob in der Ehe/Partnerschaft oder gar an Kindern), sucht Euch verdammt nochmal ein anderes Kampfgebiet! Denn was auch immer in Euren verwüsteten Hirnen vorgeht:

Kinder sind tabu!

© marmonemi [07/01] / skriptum

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Der Erfolgs-Feind

~
Der Widerstand gegen die Einsicht
es gut gemacht zu haben wenn es vorbei ist
ist der mit Abstand schlimmste Feind
der Freude über den Erfolg.

© skriptum

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